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Hier gibt es jetzt einen kleinen Film zu unserem Theater-Projekt:

 
 

Logo zu "Max und die Käsebande"Über das Projekt

von Marion Tscherning

Die Ausgangssituation

Jedes Schuljahr kommen neue 5.Klässler zu uns ans KGT; letztes Jahr waren es 180 Schüler. Sie sind die Neuen. Sie sind die Kleinen. Sie haben keine Ahnung...

           Oder doch???

Sie lernen sehr viel in diesem ersten Schuljahr, zum Beispiel eine neue „gymnasiale“ Arbeitsweise, sich in so einem großen Betrieb zurechtzufinden, sich selbst zu behaupten, auch wenn sie nicht immer die Besten bleiben...

          Oder mehr???

Es wird viel diskutiert über G8, es wird bemängelt, dass kaum Zeit für außerunterrichtliche Aktivitäten bleibe, dass so viel Unterrichtsstoff zu bewältigen sei, dass alles andere, was vielleicht auch Spaß macht, aufgegeben werden müsse, zum Beispiel tanzen, singen, musizieren, spielen…

           Oder nicht???

An unserem Schulsystem wird kritisiert, dass die Lehrer nicht oder kaum zusammenarbeiten, dass die Schüler zu egoistischen Einzelkämpfern erzogen werden, die nur für Noten arbeiten, dass Schule nicht aufs Leben vorbereitet…

 

Die Zielsetzung/ Durchführung

Unsere Schule ist dafür bekannt, dass viele Projekte stufenübergreifend funktionieren.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die gesamte Klassenstufe, das heißt sechs 5.Klassen gemeinsam an einem Projekt arbeiten zu lassen. Dabei sollten unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten gefördert werden.

Die Arbeit sollte, sofern es möglich ist, in den Unterricht integriert werden, um den zusätzlichen Zeitaufwand für die Schüler zu minimieren.

Ein Team von Lehrern erklärte sich bereit, in den Klassen, in denen sie unterschiedliche Fächer unterrichten, bestimmte Bereiche abzudecken.

·         Chor

·         Plakate

·         „Käseblatt“

·         Tanz

·         Bläser

Andere Aufgaben, wie zum Beispiel das Theaterspiel wird von begabten Schülern aus allen Klassen eingeübt und findet wöchentlich als Probe am Nachmittag statt.

Die Schüler sollen lernen, auch wenn sie sich nicht kennen und vielleicht auch nicht mögen, miteinander zusammenzuarbeiten und für einander Verantwortung zu übernehmen. Wer zusammen Lampenfieber hatte, wird sich wohl weniger schupsen, ärgern und ausgrenzen.

Auch wenn diese Schüler die „Kleinen“ sind, werden sie spätestens während der Aufführungen merken, dass sie Teil der Gemeinschaft des KGT sind.

Die Integration in die Schulgemeinschaft wird ihnen viel leichter fallen. Andererseits wird ihnen für ihr Engagement auch der Zuspruch und die Anerkennung der Schüler aus höheren Klassen gewiss sein.

Die Schüler werden feststellen, dass das, was sie im Unterricht lernen, auch außerhalb dieses festgesteckten Rahmens seine Wichtigkeit hat und es sich lohnt, sich nicht nur für Noten anzustrengen.

Außerdem werden sie Fähigkeiten an sich entdecken, die ihnen in ihrer gesamten Schullaufbahn helfen können, zum Beispiel  sich vor einem großen Publikum zu präsentieren, schauspielerisches, musikalisches oder tänzerisches Talent umzusetzen, Lampenfieber und Aufregung beherrschbar zu machen.

Das Lehrerteam arbeitet selbständig und doch immer wieder punktuell auch gemeinsam. So sind Absprachen ganz wichtig und mit fortschreitendem Termin auch gemeinsames Arbeiten. Wie ein Puzzle werden die Einzelteile zu einem organischen Ganzen zusammengesetzt.

Auf die Ergebnisse kann man gespannt sein…

180 Schüler, 7 Lehrer und ein Ziel: das Musiktheaterstück

 

„Max und die Käsebande“