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Henrik Ibsen: Ein Volksfeind

Theateraufführung am KGT.

 

Theaterstück - Ein Volksfeind - Logo

Projektarbeit - Beschreibung der Klasse 10b

Wir entschieden uns zu Beginn des Schuljahres das Wagnis einzugehen, in 10 Wochen ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen.

Unser Stück wurde von Frau Tscherning ausgewählt: „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen. Nicht unsere erste Wahl, aber doch ganz passend und leicht auf die Gegenwart zu beziehen, da Parallelen erkennbar sind:

„Wir diskutieren nicht über die Wahrheit, sondern darüber, ob es erlaubt ist, die Wahrheit zu sagen“, ... Mit welchem Recht werden wir – die Bürger Europas und der USA –von der Regierung belogen, werden uns Dinge verschwiegen, die jeden im Land angehen (sollten)? Wie sollen sich Menschen eine Meinung bilden, die Gesellschaft aktiv mitgestalten, wenn diese Gesellschaft offenbar so intransparent gestaltet ist, dass es ein derartiges Drama auslöst, wenn Informationen über die Verhandlungen der Mächtigen an die Öffentlichkeit dringen? Informationen sind Macht – wer uns willkürlich Informationen vorenthält, verschafft sich Macht auf unsere Kosten. Eine insbesondere in den letzten Jahren zu beobachtende Tendenz hin zu mehr staatlicher Kontrolle auf Kosten individueller Freiheit wird so fortgesetzt und zementiert."

http://www.gulli.com/news/in-einer-perfekten-welt-g-be-es-keine-seiten-wie-wikileaks-kommentar-2010-12-13 

Damit die Umsetzung des Projekts besser funktionierte, hat sich unsere Klasse in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt, die sich um spezielle Dinge gekümmert haben. Die verschieden Arbeitsgruppen waren in Regieassistenz, Schauspieler, Technik, Bühnenbau und PR aufgeteilt.

In der ersten Woche haben wir alle zusammen das Buch gelesen und über die Schwerpunkte diskutiert. Bei der Gruppeneinteilung konnte jeder mitreden. Während der Weihnachtsferien hatten die Schauspieler die Aufgabe ihre Texte auswendig zu lernen. Die Techniker kümmerten sich um die Ton- und Lichttechnik. Sie suchten auch die Soundtracks zu den Filmen aus. Die Bühnenbauer entwickelten das Bühnenkonzept, drehten die Filme. Die PR-Gruppe kümmerte sich um die Veröffentlichung der Daten und gestaltete das Plakat und die Internetseite.

Die Regieassistenz war besonders wichtig, damit die Gruppen immer wussten, was sie machen sollten, und ebenso, damit Frau Tscherning immer eine Rückmeldung bekam. Das Ganze wurde für uns vereinfacht, indem Frau Tscherning das Stück kürzte und ein Drehbuch schrieb.

Die Arbeit an dem Theaterstück beschränkte sich nicht nur auf die Deutschunterrichtsstunden, sondern auch auf Probewochenenden, denn 10 Wochen sind verdammt kurz!!!